nais2meet #3 | Helen Fares

nais2meet #3 | Helen Fares

Da "Deine Homegirls" nun endlich auch auf unserem Lieblingsonlineradiosender Boom FM läuft, möchten wir euch eine der beiden Mädels genauer vorstellen. 

Viel Spaß beim Lesen des Blogbeitrags von Vanessa - Alphamädchen.

 

Die Leipzigerin Helen Fares studiert Wirtschaftspsychologie, und ist Moderatorin, Journalistin und Sängerin. Sie moderiert auf dem Openair Frauenfeld, war jahrelang ein fester Bestandteil des hiphop.de-Teams und beweist mit dem Podcast „Deine Homegirls“, zusammen mit Josi Miller, ihren unfassbar guten Musikgeschmack.

 

Wenn man ihre Instagram-Story regelmäßig verfolgt, dann merkt man Helen die Liebe zur Musik definitiv an. Dabei fing alles mit arabischer Musik und Gospel an. Doch nach Sister Act 1 & 2 und Lauryn Hills Song „Joyful Joyful“ war die Verbindung zwischen Gospel und HipHop hergestellt. Wie tief die Liebe geht, zeigt sich auch darin, dass sie während des Films geweint hat und zur ihrer Mama sagte „Ich will Sängerin werden!“ Kinderträume werden also wahr.

 

Doch wie kam denn das mit der Moderation? Helen hatte damals von ihren Freunden das Open Air Frauenfeld-Ticket geschenkt bekommen, doch ihre Freunde selbst hatten keins. Eine Freundin von ihr wollte aber auch hin. Es bestand noch eine Chance: Die Veranstalter riefen einen Rapcontest ins Leben und man konnte darüber ein Ticket gewinnen. Helen machte mit, die Veranstalter wurden auf sie aufmerksam und sie musste sich spontan vor einer Kamera beweisen. Der Rest ist Geschichte. Doch sie scheut sich nicht, die Schattenseiten aufzuzeigen und schweigt nicht über sexistische und degradierende Vorfälle mit Promotern, Rappern, Tourmanagern und anderen.

 

Natürlich findet die 23-Jährige auch, dass Rap oft sexistisch ist, aber sie trennt klar zwischen Kunstperson und Mensch. Einige Rapliebhaber sehen nicht, dass Songs oft nicht die Realität wiederspiegeln. Daraus resultiert, unter anderem, der Ton Frauen gegenüber. Helen sieht es genauso wie ich, man kann Feministin und Rap-Fan sein. Die Kultur ist nicht schuld daran.

 

Vor kurzem war Helen auch außerhalb des Rapkosmos aktiv und durfte die arte-Dokureihe „Homo Digitalis“ moderieren. Dort setzte sie sich mit der technischen Entwicklung auseinander und war einen Blick in die Zukunft. Die Fragen der Doku sind: Werden wir bald nur noch digitale Freunde haben? Oder pflanzt man uns Chips in den Kopf, die Schule somit überflüssig machen? Mega interessant und irgendwie creepy, woran so geforscht wird.

 

Doch was ist eigentlich das angestrebte Ziel von Helen? Sie hat das gleiche Ziel wie vermutlich viele, sie möchte die Balance zwischen Privatleben und Arbeit finden. Außerdem hätte sie gerne eine dickere Haut, damit sie nicht alles so nah an sich ranlässt. Aber Helen, bitte bleib so ein empathischer Herzmensch. Wir brauchen mehr von dir!

 


Was treibt dich an?

Der Wunsch, meiner Familie immer alles ermöglichen zu können.

 

Woher schöpfst du deine Energie?

Schlaf und Mamas Essen

 

Was macht für dich ein Alphamädchen aus?

Mit Rücksicht, Nachsicht, Liebe und Vorsicht nehmen, was man sich wünscht. Ehrlich sein, anderen Menschen Gehör schenken, empathisch sein. Teilen was man hat.

 

Würdest du dich selbst als Alphamädchen bezeichnen?

I’m on my way there 

 

Wie sieht deine Zukunft in deiner Vorstellung aus?

Ein ruhiges, harmonisches Leben mit schönen Reisen und einer gesunden Familie. 2-3 Kinder, alle meine Freunde und liebsten Leben um mich herum. Musik den ganzen Tag, gesundes Essen überall 

 

Was sind deine Skills?

Reden und Singen 

 

Hast du ein Vorbild?

Lauryn Hill

 

Drei Hashtags, die dich beschreiben?

#ich #mag #keinehashtags

 

Siehst du Frauen eher als Konkurrenz (Stutenbissigkeit), oder als Mitstreiterin?

Aus evolutionspsychologischer Sicht ist Stutenbissigkeit nicht wirklich vermeidbar, aber ich versuche gemeinsam mit den tollen Frauen um mich herum dagegen anzukämpfen

 

Welches #Alphamädchen sollten wir deiner Ansicht nach als nächstes vorstellen?

Homegirl Josi Miller

 

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